Einstellungen

Optionen

Benutzerkonto ist ein privates Konto

MDaemon erstellt automatisch eine Mailingliste mit Namen Everyone@<Domänenname> für jede Domäne; sie können benutzt werden, um alle Benutzer der jeweiligen Domäne anzusprechen. MDaemon nimmt grundsätzlich alle Benutzerkonten in die Liste auf. Diese Einstellung bewirkt, dass das gerade bearbeitete Benutzerkonto aus den genannten Mailinglisten ausgeblendet wird. Das Benutzerkonto erscheint dann auch nicht in den freigegebenen oder gemeinsam genutzten Kalendern und den Ergebnismeldungen für den Befehl VRFY.

Neue Besprechungsanfragen automatisch unter Vorbehalt in Kalender eintragen

Diese Option bewirkt, dass Termine aus Besprechungsanfragen nach dem Eingang bei den Empfängern automatisch unter Vorbehalt in die Kalender der Empfänger der Besprechungsanfragen eingetragen werden. Diese Option ist per Voreinstellung aktiv.

Für das Benutzerkonto automatisch Besprechungsanfragen annehmen und Absagen bearbeiten

Diese Option bewirkt, dass Besprechungsanfragen, Aktualisierungen für Termine, sowie Absagen durch dieses Benutzerkonto automatisch verarbeitet werden. Erhält das Benutzerkonto eine Besprechungsanfrage, so wird der Kalender automatisch aktualisiert. Diese Option ist per Voreinstellung für alle Benutzerkonten abgeschaltet.

Besprechungsanfragen bei Überschneidungen automatisch ablehnen

Ist die Option zum Automatischen Bearbeiten von Besprechungsanfragen aktiv, so bewirkt diese Option, dass Besprechungsanfragen immer dann automatisch abgelehnt werden, wenn sie eine Überschneidung oder einen Konflikt mit einem bereits bestehenden Termin verursachen würde. Ist die Option nicht aktiv, so wird auch eine Besprechungsanfrage angenommen, wenn dies einen Terminkonflikt hervorruft.

Anfragen zu Terminserien automatisch ablehnen

Diese Option bewirkt, dass Besprechungsanfragen, die Terminserien zum Gegenstand haben, automatisch abgelehnt werden. Andere Besprechungsanfragen werden so behandelt, wie es die vorstehenden Optionen vorsehen.

Anfragen nur verarbeiten, wenn sie von folgenden E-Mail-Adressen gesendet werden

Sie können die automatische Verarbeitung von Besprechungsanfragen auf bestimmte Absender beschränken. Tragen Sie hierzu die E-Mail-Adressen dieser Absender in das folgende Textfeld ein. Trennen Sie mehrere Adressen durch Kommata. Jokerzeichen in den Adressen sind zulässig (etwa *@example.com). Falls Sie dieses Textfeld leer lassen, werden, sofern die entsprechenden Optionen aktiv sind, Besprechungsanfragen aller Absender automatisch verarbeitet.

Benutzerkonto darf eingehende Nachrichten mithilfe der Subadressierung in Ordner routen

Diese Option gestattet dem gerade bearbeiteten Benutzerkonto die Nutzung der Subadressierung.

Domänen-Signatur an alle Nachrichten anfügen, die dieses Benutzerkonto versendet

Ist für die Benutzerkonten einer Domäne eine Domänen-Signature definiert, dann bewirkt diese Option, dass die Domänen-Signatur abgehenden Nachrichten solcher Benutzerkonten hinzugefügt wird, deren Einstellungen durch diese Vorlage gesteuert werden.

Benutzerkonto darf Nachrichten unter Absenderdaten senden, die von Anmeldedaten abweichen

Diese Option bewirkt, dass Benutzerkonten, deren Einstellungen durch diese Vorlage gesteuert werden, von der Anwendung der systemweiten Option "Anmeldedaten für Echtheitsbestätigung müssen mit Benutzerkonto des Absenders übereinstimmen" ausgenommen sind. Die systemweite Option ist über den Konfigurationsdialog SMTP-Echtheitsbestätigung zugänglich.

Alle Mailinglisten anzeigen, in denen dieses Benutzerkonto Mitglied ist

Um eine Liste aller Mailinglisten einzusehen, in denen das gerade bearbeitete Benutzerkonto Mitglied ist, klicken Sie auf dieses Steuerelement.

Subadressierung

Die Subadressierung gestattet das Einbinden von Ordnernamen in den Postfachnamen, der Teil einer E-Mail-Adresse ist. Mithilfe dieser Funktion können Nachrichten, die an eine Kombination aus Postfach+Ordnername adressiert sind automatisch in dem Ordner abgelegt werden, der in der Adresse bezeichnet ist, falls dieser Ordner existiert. Nachrichten können damit automatisch in Ordner einsortiert werden, ohne dass es eines Filters bedürfte.

Hat beispielsweise "bill.farmer@example.com" einen IMAP-Ordner namens "Verschiedenes", so werden Nachrichten, die an "bill.farmer+Verschiedenes@example.com" gerichtet sind, automatisch in diesen Ordner geleitet. Auch Unterordner können angegeben werden, hierzu müssen die Namen von Ordner und Unterordner durch ein zusätzliches Zeichen + getrennt sein. Leerzeichen in Ordnernamen werden durch Unterstriche dargestellt. Existierte beispielsweise unter Bills Ordner "Verschiedenes" ein Unterordner namens "Alte Nachrichten", so würden Nachrichten, die an "bill.farmer+Verschiedenes.Alte_Nachrichten@example.com" gerichtet wären, automatisch in Bills Ordner "\Verschiedenes\Alte Nachrichten\" geleitet.

Da die Subadressierung das Zeichen + als Steuerzeichen nutzt, können Postfachnamen, die selbst das Zeichen + enthalten, die Subadressierung nicht nutzen. Lautete in dem Beispiel oben die E-Mail-Adresse etwa "bill+farmer@example.com" statt "bill.farmer@example.com"", so wäre die Subadressierung nicht möglich. Auch kann ein Adress-Aliasname nicht als Subadresse genutzt werden. Ein Aliasname, der auf eine E-Mail-Adresse einschließlich der Subadresse verweist, ist aber zulässig. Obwohl also "Alias+Verschiedenes@example.com"" nicht zulässig wäre, könnte ein Aliasname "Alias@example.com"", der auf "bill.farmer+Verschiedenes@example.com"" verweist, problemlos genutzt werden.

Um Missbrauch und Sicherheitslücken vorzubeugen, muss der IMAP-Ordner, der in der Subadresse bezeichnet wird, zwingend vorhanden sein. Ist eine Nachricht mit Subadressierung an ein Benutzerkonto gerichtet, bei dem der angegebene Ordner nicht besteht, so wird die Subadresse wie eine unbekannte E-Mail-Adresse behandelt und nach Maßgabe der allgemeinen Optionen über die Behandlung unbekannter Empfänger weiterverarbeitet. Hätte im Beispiel bill.farmer@example.com keinen Ordner namens "Verschiedenes"", und würde dennoch eine Nachricht für "bill.farmer+Verschiedenes@example.com" eingehen, so würde die Nachricht behandelt, wie wenn sie an einen unbekannten Benutzer gerichtet wäre. Üblicherweise würde die Nachricht zurückgewiesen werden.

Siehe auch: